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Bedrohungen verstehen. Wissen, was zu tun ist.

Serify verknüpft aktuelle Bedrohungsinformationen mit Ihrer Infrastruktur und Ihren Fragestellungen. Ihr Team erhält begründete Handlungsempfehlungen, untersucht Zusammenhänge und erstellt eigene Analysen und Berichte.

Cyber Threat Intelligence für IT-, SOC-, CTI- und CSIRT-Teams · Demonstrator in Entwicklung

Beispiel

Betrifft uns CISA ICSA-25-023-02 zu RTU500 (CVE-2024-2617)?

Betroffene Anlagen
Nord (13.5.2) und Süd (13.4.3), beide hoch kritisch. West: Bestand unklar.
Quelle und Beleg
CISA ICSA-25-023-02: 13.4.1–13.4.4 und 13.5.1–13.5.3 betroffen, wenn Secure Update nicht auf allen CMUs aktiv ist.
Nächster Schritt
Secure Update in Nord und Süd nachweisen, Update auf 13.5.4 bzw. 13.7.7 prüfen, Bestand in West erheben.

Forschung und Unterstützung

TU DarmstadtPEASECHIGHESTMILShub31Futury

Warum jetzt

Die Arbeit wächst schneller als die Teams.

Analystinnen und Analysten übernehmen mehr Quellen, mehr Meldungen und inzwischen auch die Ergebnisse von KI-Systemen, die sie weiterhin prüfen müssen. Die europäische Regulierung setzt feste Fristen obendrauf.

81%
berichten von einer gestiegenen Arbeitslast im vergangenen Jahr.
44%
der Teamzeit entfallen weiterhin auf manuelle, wiederkehrende Arbeit.
76%
berichten von emotionaler Erschöpfung, geringerer Motivation oder mentaler Ermüdung.

Aus einer Befragung von mehr als 1.800 Sicherheitsverantwortlichen und Praktikern. 99% von ihnen setzen bereits KI ein, und der manuelle Anteil ist dadurch nicht gesunken. Tines Voice of Security 2026

Und die Fristen laufen bereits

  • NIS2In Kraft seit Oktober 2024

    Frühwarnung binnen 24 Stunden nach Kenntnis eines erheblichen Sicherheitsvorfalls, ausführlichere Meldung binnen 72 Stunden. Die Kommission schätzt, dass nun über 160.000 Einrichtungen in den Anwendungsbereich fallen.

    NIS2 Article 23
  • DORAIn Kraft seit Januar 2025

    Mehr als 22.000 Finanzunternehmen. Erstmeldung binnen vier Stunden nach Einstufung eines Vorfalls als schwerwiegend, spätestens 24 Stunden nach Entdeckung.

    DORA Article 19
  • CRAIn Kraft seit 11. September 2026

    Hersteller müssen aktiv ausgenutzte Schwachstellen binnen 24 Stunden nach Kenntnis an die ENISA und ihr nationales CSIRT melden, mit technischer Meldung nach 72 Stunden.

    CRA reporting obligations

Was Sie damit tun

Von einer Meldung zu einer fundierten nächsten Entscheidung.

Serify entsteht für IT-, SOC-, CTI- und CSIRT-Teams, die aus Bedrohungsinformationen konkrete Maßnahmen und eigene Analysen ableiten möchten.

  1. Erkennen, was Sie betrifft

    Bereitgestellte SBOM- und Infrastrukturdaten automatisch mit neuen Meldungen abgleichen.

  2. Zusammenhänge verstehen

    Belegte Beziehungen zwischen Schwachstellen, Indikatoren, Akteuren und Kampagnen nachvollziehen.

  3. Erkenntnisse weiterverwenden

    Ergebnisse passend zu Rolle und Fragestellung prüfen, untersuchen und berichten.

Interaktive Beispiele

Eine Frage. Der Kontext, den Ihr Team braucht.

Wählen Sie eine Perspektive und erkunden Sie die Antwort: von konkreten Maßnahmen bis zur Kampagnenanalyse.

Serify

Sie

Wiedervorlage zu CISA ICSA-25-023-02 (CVE-2024-2617): Welche unserer RTU500-Anlagen müssen wir weiter untersuchen, und was fehlt für eine Entscheidung?

Meldung, Versionsbereiche und SBOM-Inventar von vier Anlagen abgeglichen· Nachgestellt · echte Meldung, fiktive Anlagen

Serify

Nord und Süd liegen im betroffenen Bereich. West ist eine Datenlücke.

Die CMU-Firmware in Nord (13.5.2) und Süd (13.4.3) liegt in den laut Meldung betroffenen Versionsbereichen; beide Anlagen sind als hoch kritisch erfasst. Ausnutzbar ist die Schwachstelle nur, wenn Secure Update nicht auf allen CMUs aktiv ist. Dazu liegt noch kein Nachweis vor.

  • Nord · hoch · 2× 13.5.2Secure Update auf beiden CMUs nachweisen; Update auf 13.5.4 oder neuer prüfen.
  • Süd · hoch · 2× 13.4.3Secure Update auf beiden CMUs nachweisen; Update auf 13.7.7 oder neuer prüfen.
  • West · hoch · unklarDer Export vom 20.08. nennt eine CMU mit 13.5.4, ist aber weder aktuell bestätigt noch vollständig. Aktuellen Bestand erheben.
  • OT-Labor · niedrig · 13.5.4Außerhalb des Bereichs. Als Vergleichsgerät für einen Verträglichkeitstest nutzbar.
Quelle, Abhilfen und Grenzen ansehen

CISA ICSA-25-023-02, Update B vom 03.03.2026 · CVE-2024-2617 · CVSS 7.2. Authentifizierte und berechtigte Nutzer können Secure Update umgehen und unsignierte Firmware einspielen, wenn Secure Update nicht auf allen CMUs einer RTU500 aktiv ist. Betroffen: CMU-Firmware 13.2.1–13.2.7, 13.4.1–13.4.4 und 13.5.1–13.5.3.

Abhilfe laut Hersteller: 13.4.x auf 13.7.7 oder neuer, 13.5.x auf 13.5.4 oder neuer; in beiden Fällen Secure Update auf allen CMUs aktivieren.

Grenzen: Der Versionsabgleich belegt keine Ausnutzbarkeit. Ein Updateziel ist keine betriebliche Freigabe; Verträglichkeitstest und Wartungsfenster stehen aus. 13.5.4 ist keine allgemeine Entwarnung, weitere Meldungen sind gesondert zu prüfen.

Datenstand: SBOM-Inventar vom 15.09.2026, West vom 20.08.2026. Anlagen, Kritikalität und Betreiberangaben sind fiktiv; die Sicherheitsmeldung ist echt.

Wissensbasis im Aufbau

Jede Analyse baut auf vorhandenem Wissen auf.

Beispiel mit echten Berichten: Neue Quellen ergänzen vorhandene Evidenz, statt sie zu ersetzen. Fortlaufende Aktualisierung und Benachrichtigungen sind geplant.

  1. 01

    Neuer Bericht: CISA AA25-141A

    Die gemeinsame Warnung vom Mai 2025 beschreibt GRU-Einheit 26165 (APT28) gegen westliche Logistik- und IT-Unternehmen.

  2. 02

    Mit vorhandenem Wissen verknüpfen

    Der ANSSI-Bericht vom April 2025 ordnet HeadLace und CVE-2023-23397 bereits APT28 zu. Die neue Warnung zitiert ihn; ANSSI hat sie mitgezeichnet.

  3. 03

    Einschätzung ergänzen

    Bisher: Verwaltung, Rüstung und Forschung in Frankreich. Neu: auch Logistik, Transport und IT in 13 Ländern, mit prüfbaren Indikatoren. Keine unabhängige Bestätigung, da die Quellen verbunden sind.

Im Aufbau

Ihre Daten und Entscheidungen bleiben unter Ihrer Kontrolle.

Europäische Souveränität beginnt mit nachvollziehbaren Grenzen: öffentliche Bedrohungsinformationen als gemeinsame Wissensbasis, getrennt vom geschützten Organisationskontext.

Wissensbasis
Öffentliche Quellen und ihre Belege.
Organisationskontext
Ihre bereitgestellten Bestände bleiben ein eigener Kontext.
Modelle
Modellwahl ist Teil des angestrebten flexiblen Aufbaus.
Integration
Schnittstellen und lokale Verarbeitung werden mit Pilot-Teams abgestimmt.

Lokale Verarbeitung und private Wissensbestände sind Zielbild, keine bereits verfügbare Leistung. Demonstrator in Entwicklung.

Unser Team

Die Menschen hinter Serify

Wir entwickeln Serify gemeinsam mit Sicherheitsteams. Philipp übersetzt ihre Anforderungen in das Produkt. Markus entwickelt die KI-Verfahren, die Informationen erschließen und für die Analyse aufbereiten.

Dr.-Ing. Philipp Kühn

Dr.-Ing. Philipp Kühn

Co-Founder & Product Owner

Philipp verantwortet die Produktausrichtung und Anforderungen bei Serify. Er konkretisiert mit Sicherheitsteams die Anwendungsfälle, priorisiert Workflows und übersetzt Rückmeldungen in die nächsten Entwicklungsschritte.

Dr. rer. nat. Markus Bayer

Dr. rer. nat. Markus Bayer

Co-Founder & AI Development Lead

Markus verantwortet die KI-Entwicklung bei Serify. Er entwickelt die Verfahren zur Extraktion und Verknüpfung von Bedrohungsinformationen, wählt passende Modelle aus und bewertet die Ergebnisqualität der Agenten-Pipeline.

Ausgewählte Forschung

Den Intelligence-Prozess automatisieren

Proactive Cyber Threat Intelligence · 2025

Forschungsgrundlage für die Verarbeitung von Quellen zu nutzbaren Erkenntnissen.

Publikation ansehen

KI für Sicherheitstexte mit wenig Daten

Deep Learning in Textual Low-Data Regimes for Cybersecurity · 2025

Forschung zu Deep Learning, das Sicherheitstexte auch mit wenigen Trainingsbeispielen versteht.

Publikation ansehen
Alle Publikationen

Unsere Reise

Woran wir gerade arbeiten

Vollständige Roadmap

2026In Bearbeitung

Plattformentwicklung

Aufbau eines funktionsfähigen Demonstrators der integrierten Serify-Plattform, bestehend aus vier Kernkomponenten: einer Knowledge Base mit aggregierten Bedrohungsinformationen aus über 500.000 überwachten Quellen; einer Acht-Agenten-Multi-Agent-Pipeline zur automatisierten Extraktion von IOCs, TTPs, Bedrohungsakteuren, CVEs und Kampagnendaten; einem webbasierten Chat-Interface für die natürlichsprachliche Interaktion mit Sicherheitsanalysten sowie einer REST API für die programmatische Integration. Der Demonstrator wird gemeinsam mit CSIRT- und SOC-Personal evaluiert.

2026 Q4In Bearbeitung

Pilotprogramm

Start eines strukturierten Pilotprogramms mit 2–4 ausgewählten CSIRT- und SOC-Teams in der DACH-Region. Pilotpartner validieren die Plattform in ihren operativen Umgebungen und liefern direktes Feedback zur Produktweiterentwicklung, angetrieben durch starken regulatorischen Rückenwind und die wachsende Nachfrage nach automatisierter Bedrohungsaufklärung.

Bevor Sie fragen

Die Fragen, die zuerst kommen.

Serify ist ein Demonstrator in Entwicklung. Diese Antworten sagen daher, was heute gilt und was Zielbild ist. Wenn etwas davon Ihrer Umgebung nicht standhält, lohnt sich ein Gespräch.

  • Wo liegen unsere Daten?

    Auf europäischer Infrastruktur. Öffentliche Bedrohungsinformationen liegen in einer gemeinsamen Wissensbasis. Was Sie bereitstellen, etwa ein Bestandsverzeichnis, bleibt ein eigener Kontext und wird nicht damit vermischt.

  • Welches Modell nutzen Sie, und trainieren unsere Daten es?

    Die Modellwahl ist Teil des angestrebten Aufbaus und keine feste Abhängigkeit. Wir prüfen in der Pilotphase offene und kommerzielle Modelle. Was Sie bereitstellen, wird nicht zum Training verwendet.

  • Können wir das on-premise betreiben?

    Heute nicht. Lokale Verarbeitung ist Zielbild der Plattform, keine verfügbare Leistung. Sagen Sie uns, was Ihre Umgebung verlangt, dann sagen wir konkret, was der Demonstrator darin leisten kann und was nicht.

  • Wir betreiben bereits MISP und OpenCTI. Warum noch Serify?

    Diese Systeme verwalten und teilen, was Sie bereits haben. Serify setzt einen Schritt davor an: neue öffentliche Berichte lesen, den Inhalt erschließen und mit Ihrem Bestand verbinden. Offene Formate wie STIX und MISP sind Teil des angestrebten Aufbaus, das Ziel ist also, diese Werkzeuge zu beliefern statt sie zu ersetzen.

  • Was kostet uns ein Pilotprojekt?

    Vor allem Zeit. Ein Pilot heißt, eine echte wiederkehrende Aufgabe und genug Kontext mitzubringen, um zu beurteilen, ob die Antworten tragen. Wir verkaufen noch keine Lizenzen.

Pilotprojekt

Welchen Arbeitsschritt möchten Sie entlasten?

Erzählen Sie uns von Ihrem Team, Ihren Quellen und einer konkreten Aufgabe. Gemeinsam klären wir, was sich mit dem Demonstrator erproben lässt und woran wir den Nutzen messen.

Oder schreiben Sie uns direkt:

contact@serify.eu

Wir verwenden Ihre Angaben nur, um Ihnen zu antworten. Datenschutzerklärung